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Vom Schaffen und Buckeln...

...erzählt die neue Ausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg „Arbeit im Wandel der Zeit“. Vom 7. November bis 2. Dezember ist die Wanderausstellung im WIFI Dornbirn zu sehen.

Anhand historischer Fotografien werden Arbeitswelten gezeigt, wie sie heute kaum mehr vorstellbar sind. Etwa bei der Errichtung unterirdischer Kanalanlagen in Feldkirch, in der damals maschinenlosen Landwirtschaft, aber auch in den heimischen Fabriken und Betrieben. Zu sehen sind auch mehrere Originalobjekte, darunter eine der ersten Stechuhren, die in Vorarlberg zum Einsatz kam.

Die Ausstellung “Arbeit im Wandel der Zeit“ macht männliche und weibliche Arbeitswelten in ihrer Kontinuität und Wandlung sichtbar und erzählt Geschichten von “ganz unten” bis “ganz oben”. Sie bietet einen Querschnitt durch Industrie, Bauwirtschaft, Landwirtschaft, Gastgewerbe, Verkehr, Bildung, öffentliche Verwaltung etc. Der Bogen spannt sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart, wobei sich der gekrümmte Rücken wie ein roter Faden durch die alten Grafiken, Gemälde und zeitgenössischen Fotos der postmodern konzipierten Ausstellung zieht. Es werden einerseits problematische Situationen aufgezeigt, anderseits aber auch vorbildliche Arbeitsverhältnisse am heutigen Wirtschaftsstandort Vorarlberg hervorgehoben.

Die kulturhistorische Schau des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg wurde von Dr. Thomas E. Wanger kuratiert. Sie ist in den nächsten Monaten an zahlreichen Orten in Vorarlberg und Liechtenstein zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit wissenschaftlichen Beiträgen über Frauenarbeit in früherer Zeit, das „Buckeln“ aus medizinhistorischer Sicht, die Arbeit der Unmündigen sowie die Anfänge zeitgemäßer Organisations- und Führungsstrukturen. Die Publikation ist vor Ort sowie über das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg erhältlich.



Baumgartnersche Tapetenfabrik 1846, Schützenscheibe Nr. 140, Schützenscheiben-museum Feldkirch. Aus der Scheibe wurde ein Stück herausgeschnitten, weil diese, zusammen mit anderen Schützenscheiben, an der Balkendecke des Festsaales des Schützenhauses angebracht wurde. Zu sehen ist der Innenraum der Fabrik mit der Presse, die sich im „Rößle – Wirtshausgebäude“ in Feldkirch befand. Ein Arbeiter präsentiert auf einer Stange einen fertigen Tapetenstreifen. © Wirtschaftsarchiv Vorarlberg, Foto: Erhard Sprenger, Foto Hebenstreit, Feldkirch.


Stationen der Ausstellung:

Arbeiterkammer Vorarlberg in Feldkirch: 19. bis 28. Oktober 2011
WIFI Dornbirn: 7. November bis 2. Dezember 2011
Zimbapark Bürs: 9. bis 28. Januar 2012
Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz: 1. bis 22. Februar 2012
Liechtensteinisches Landesmuseum in Vaduz: 29. Februar bis 25. März 2012



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Noch bis Oktober 2011: Ausstellung im Huber Hus, Lech a. A.


Vorarlberg genießt heute einen Ruf als modernes Technologieland. Innovative Unternehmen und eine hohe Anzahl patentierter Erfindungen untermauern dies. Die neue Ausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg zeigt, dass der heimische Technologiestandort eine lange Tradition hat.

Schon vor über 150 Jahren nutzte die damals verbreitete Textilindustrie modernste Produktionstechniken. Aber auch darüber hinaus zeigten sich Vorarlberger Betriebe und Privatpersonen erfinderisch. Ein herausragendes Beispiel ist der Strompionier Friedrich Wilhelm Schindler. Bei der Weltausstellung 1893 in Chicago erreichte er mit seiner vollelektrifizierten Küche internationale Bekanntheit.

Die Ausstellung "Spindel, Strom & Düsenski" bietet einen Querschnitt durch rund 200 Jahre Vorarlberger Technik- und Erfindungsgeschichte. Gezeigt werden historische Bilder, Dokumente und Exponate aus dem Wirtschaftsarchiv und anderen Einrichtungen. Darüber hinaus werden herausragende Entwicklungen aus der Geschichte heute noch erfolgreicher Unternehmen vorgestellt.

Die Ausstellung wurde am Dienstag, 11. Januar 2011, von Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser eröffnet und tourt seither durch ganz Vorarlberg. Ein farbig bebilderter Katalog zum Preis von 10 Euro ist beim Wirtschaftsarchiv telefonisch oder per E-Mail erhältlich.

Stationen der Ausstellung:

Landhaus Bregenz, 12. bis 27. Januar
WIFI Dornbirn, 1. bis 25. Februar
Zimbapark Bürs, 21. März bis 9. April
Palais Liechtenstein Feldk., 14. April bis 5. Mai
9./10. Juli, Illwerke Partenen
14. Juli bis 8. Oktober, Lech am Arlberg




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1.200 Personen besuchten das Wirtschaftsarchiv


Bei der Langen Nacht der Museen am 2. Oktober 2010 stellte das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg in der Mohrenbrauerei in Dornbirn aus. Gezeigt wurde historisches Know-how aus Vorarlberg.

Die Palette reichte von den Anfängen der Elektrizität über innovative Textilien bis hin zum elektronischen Bierfasswechsler der Mohrenbrauerei.

Mit 1.200 gezählten Personen zählte das Wirtschaftsarchiv zu den meistbesuchten Einrichtungen an diesem Abend.













Besonderes Interesse erregte die ausgestellte Bademode aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die kunstvollen Textilien wurden damals bei Benger in Bregenz hergestellt und in alle Welt exportiert.



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Altes Handwerk neu erleben

Von 18. bis 23. Oktober 2010 ist im Messepark Dornbirn die Sonderschau "Altes Handwerk neu erlebt" zu sehen. Präsentiert werden authentische Handwerkskultur und handwerkliche Produkte vom Küfer, Messerschmied, Korbflechter bis zum Juppenmacher.

Auch das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg ist vertreten und zeigt historische Fotografien zur Handwerksausbildung.



Fachkurs über die Erzeugung und Reparatur von Skiern, Dornbirn 1932.

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Ab sofort im Buchhandel: Wirtschaftsgeschichte Vorarlbergs


Kürzlich fand im Alten Landtagssaal in Bregenz die Präsentation der WIRTSCHAFTSGESCHICHTE VORARLBERGS statt. Das Werk ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Das Buch behandelt auf über 400 Seiten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, insbesondere die Geschichte der Industrie. Die Blütezeit der Textilbranche wird ebenso beschrieben, wie der dramatische Abschied vom Textilland, der Aufstieg des Metall- und Elektrosektors sowie des Dienstleistungsbereichs und vieles mehr. Bevölkerungsentwicklung und soziale Verhältnisse sind ebenfalls Thema.

Der Band bietet eine Zusammenfassung publizierter Forschungsergebnisse, ergänzt um Primärquellen aus Archiven und Unternehmen. Wichtige Strukturdaten sind als Diagramme und Tabellen dargestellt.

Über 50 Abbildungen veranschaulichen den Wandel von Wirtschaft und Bevölkerung in Vorarlberg.Das Buch wird vom Land Vorarlberg herausgegeben, Verfasser ist Wirtschaftsarchivar Dr. Christian Feurstein. Es erscheint beim Universitätsverlag Konstanz.


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Pfänderbahnmuseum erstrahlt in neuem Glanz

Seit kurzem ist das Betriebsmuseum der Pfänderbahn in Bregenz wieder zugänglich. Die Ausstellung in der Talstation wurde in den vergangenen Wochen renoviert und erweitert. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten finden Sie auf www.pfaenderbahn.at

Das Musuem gibt einen Einblick in die Pionierzeit des Bergbahnbaus. Um 1900 waren dampfbetriebene und elektrische Zahnradbahnen auf den Pfänder geplant, ehe 1926/27 eine Seilschwebebahn gebaut wurde. Zahlreiche Fotos vermitteln die Entstehung und weitere Entwicklung der Pfänderbahn bis zum heutigen Tag.

Auch die wechselvolle Bedeutung des Bregenzer Hausbergs Pfänder wird dokumentiert. So etwa die Anfänge des Skisports, die Veranstaltung von Motorradrennen und Segelflug- veranstaltungen. Heute zählen Wildpark und Adlerwarte zu den bekanntesten Attraktionen.



Bau der Pfänderbahn im Jahr 1926: Ankunft der Tragseile am Bregenzer Bahnhof. (Foto Stadtarchiv Bregenz)

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25. Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg

Im Feldkircher Gasthof zum Schützenhaus hielt das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg am 4. Mai seine 25. Jahreshauptversammlung ab. Vorstand und Geschäftsführer berichteten über die Projekte im vergangenen Vereinsjahr. Schwerpunkt war die online-Stellung historischer Bestände im Internet. Dieses Angebot soll auch in Zukunft ausgebaut werden.

Obmann DDr. Arno Fitz verwies auf die steigende Mitgliederzahl bei den Unternehmen. Es folgte der Finanzbericht von Kassier Dr. Manfred Fiel. Die Entlastung des Vorstands wurde einstimmig beschlossen.

Im Anschluss lud das Wirtschaftsarchiv zum öffentlichen Vortrag von DDr. Arno Fitz unter dem Titel "Ist der Kapitalismus am Ende?"



Eine interessierte Gruppe fand sich zum Vortrag von DDr. Arno Fitz im Schützenhaus ein.

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175 Jahre Mohrenbrauerei Huber

Am 1. Mai 1834 übernahm Franz Anton Huber in Dornbirn das Gasthaus Mohren samt Brauerei. Seither befindet sich die Mohrenbrauerei im Besitz der Familie Huber. Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg gratuliert herzlich zum 175-jährigen Jubiläum. Karlheinz Kindler vom Vorstand des Wirtschaftsarchivs überreichte Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Heinz Huber zu diesem Anlass das Faksimile einer historischen Brauerei-Aktie.



Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Heinz Huber, Wirtschaftsarchiv-Vorstandsmitglied Karlheinz Kindler.

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Vortrag von DDr. Arno Fitz:

"Ist der Kapitalismus am Ende?"

Wann: Montag, 4. Mai 2009, 20:00 Uhr
Wo: Gastwirtschaft zum Schützenhaus, Feldkirch
Der Eintritt ist frei


Der auf dem Gedanken des egoistischen Eigennutzes als grundlegendem Stimulans aufgebaute Kapitalismus mündet derzeit in der größten Vermögensvernichtung der Menschheitsgeschichte. Ist der Kapitalismus am Ende?

Kann der Kapitalismus Vermögen schaffen, diese aber nicht erhalten? Kann denn Geld bzw. Kapital überhaupt Vermögen sein? Die Geldverwalter, die Banken, misstrauen sich offenbar selbst am meisten. Die Politiker träumen vom Zurückgewinnen des Vertrauens und vom Weitermachen wie bisher. Doch gibt es überhaupt eine Basis für weiteres Vertrauen? Oder ist der Traum vom perpetuum mobile, vom arbeitsfreien Einkommen zu Ende geträumt?

DDr. Arno Fitz ist seit 1987 Vorstandsmitglied des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg und seit 1996 dessen Obmann. Er studierte in Wien Betriebswirtschaftslehre, Jus sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Seit 1985 ist er in der Privatwirtschaft tätig.


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Internet-Offensive des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg

Derzeit werden die historischen Sammlungen des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg per Internet zugänglich gemacht. Die ersten Bestände sind bereits verfügbar. Zur Übersicht und Recherche gelangen Sie hier.



Aus den Beständen des Wirtschaftsarchivs: Werbeplakat der Fa. Benedikt Mäser, Dornbirn 1954, Entwurf Othmar Motter.

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